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Archiv - Berichte 2007

Historische Resultate

14.10.2007 Gstaad Yacht Club Trophy 2007

Resultate Herbstpreis 2007

Anlässlich der letzten Schwerpunktregatta der Saison 2007, dem Herbstpreis Thun, wurde auch die traditionelle GYC Trophy gesegelt. Bei schönem Herbstwetter gelang es, drei Leichtwindläufe zu segeln. Heinz Saurer und seine Crew beherrschten das Feld von 16 Booten souverän und gewannen zusammen mit der SUI-210 und SUI-213 das GYC Teamrace. Auch dieses Jahr waren erneut sechs ausländische Mannschaften mit am Start.
Resultate hier.

Neues von SUI-163

Steve Eggenberger hat in mühsamer Kleinarbeit die SUI-163 von Grund auf renoviert und mit einem neuen Rigg ausgerüstet. Die Celtic Melody ist in Yverdon beheimatet und hat damit begonnen, für die 5.5er den Neuenburgersee zu erobern. Allein die Konkurrenz der Toucans sei von der Qualität der Yacht beeindruckt, die sich am Ruder von der feinsten Seite zeige. Allerdings muss die Segelnummer noch angepasst werden! Wir wünschen dem jungen Skipper viel Freude und Erfolg und heissen in ihn willkommen.

05.09.2007 Ausstellung Henri Copponex

Zum 100. Geburtstag des berühmten Bootsarchitekten und Regattaseglers aus Genf, der auch die 5.5m Klasse zu seiner Zeit entscheidend mit geprägt hat, wird bis am 13. Januar 2008 in Nyon eine interessante Ausstellung gezeigt. Nähere Informtationen zum Musée du Léman.

WM 2008 in San Remo? Marazzi, Marazzi und nochmals Marazzi!

Nachdem Bruno Marazzi , unterstützt durch seinem Sohn Renato und Stefan Haftka, den Scandinavian Gold Cup für sich entscheiden konnte, hat Flavio Marazzi mit seiner Crew seinen WM-Titel von Medemblik erfolgreich verteidigt, dies eine Woche nachdem er auf dem Gardasee zusammen mit Enrico de Maria die Star-EM für sich entschieden hatte! 38 Boote waren am Start und haben die Verlängerung des Sommers in Italien und die Gastfreundschaft des YC San Remo genossen. Von der bekannten thermischen Ostlage konnten wir nur gerade am ersten Tag profitieren: In den ersten beiden Läufen bei leichten bis mittleren Winden, war der empfohlene Schlag Richtung Küste nicht immer von Erfolg versprochen. Ebenso erstaunt war die Flotte, dass je 10 Boote OCS gewertet wurden, darunter mehrere in beiden Läufen. Dies hatte einige Wiedergutmachungsanträge zur Folge, doch die Jury liess sich von nichts überzeugen, und so starteten auch ein paar Favoriten mit einem beträchtlichen Handicap ins Rennen. Der zweite Tag brachte einen Starkwindlauf mit Start bei 28 kt Westwind und Spitzen von über 30 kt. Von den Booten die den Start nahmen, wurden dabei 10 beschädigt, die SUI-201 verlor das Rigg nach einem Wantenbruch, ein Klassiker wäre beinahe gesunken, derweil sich die übrigen Yachten damit beschäftigten, ohne Spi auf bis zu 3m hohen Wellen und Geschwindigkeiten bis 18 kt zu surfen. In den Tagen darauf wurde es wieder ruhiger und es konnten je 2 Läufe bei südwestlichen mittleren Winden absolviert werden. Nach einem OCS und einem 4. Platz am ersten Wettkampftag, fuhr das Boot von Marazzi nur noch erste Ränge und erwies sich als unschlagbar. Auf dem zweiten Rang findet sich der Norweger Christian Neergard , der die SUI-220 des kürzlich verstorbenen Roni Pieper steurte und auf die Bronze Medaille geht an den Bahamesen Gavin McKinney. Die gute Schweizer Beteiligung liesst sich aus den Resultaten. Zu erwähnen ist auch Ambroise Johnson , der mit der SUI-143 die WM als bestes Evolution Boot beendete.

Austrian Open Championship 2007

An der Oesterreichischen Meisterschaft, aus-getragen am Wolfgangsee, erreichten die SUI-Boote einen Doppelsieg. Herzliche Gratulation an Rolf Kellenberger, Eric Kempermann und Jörg Sonntag, die in einer eindrücklichen Serie von Laufsiegen à la Menzi den Titel in die Schweiz holten! Silber ging an Hans-Peter Schmid. Resultate.

Bericht Austrian Open von Eric Kempermann

Vom 6. - 8. Juli fanden die Österreichische Meisterschaft in der 5.5. M Klasse auf dem Wolfgangsee statt. Drei Schweizer Teams haben diese Meisterschaft zum Anlass genommen, unseren östlichen 5.5-Freunden einen Besuch abzustatten: das Team "Pungin-SUI 213", das Team "Shaolin-SUI 210" sowie das Team "No Stress-SUI-167".

Der internationale Status der 5.5 m Klasse ist bekannt. Dass für die jeweiligen Boote auch noch ausländische Vorschoter eingeflogen werden ist doch eher selten. So wurde das Team von Skipper Hans-Peter Schmid ("Pungin") durch Manfred Fürst (TYC) und Norbert Peffer (AUT-UYC) verstärkt und das Team vom Skipper Rolf Kellenberger durch Eric Kemperman (NED-YCB) und Jürg Sonntag (GER-WSV 1921 Berlin).

Die Meisterschaften erstreckten sich über drei Tage, mit je zwei Wettfahrten pro Tag. Am Freitag herrschten eher Schwachwindbedingungen mit 1.5 - 2 Bft, am Samstag und Sonntag unter regulären Bedingungen 2- 2.5 Bft, in Windböen 3 Bft. "Regulär" verdient noch eine kleine Spezifizierung. Am ersten Skippermeeting wurde den Teilnehmern mitgeteilt, dass der Wolfgangsee angeblich die schwierigste Kreuz Europas hätte... Die Winddreher, während betrugen zwischen 10 und 25 Grad.

Erfreulich aus Schweizer Sicht war dann umsomehr, dass bei der ersten Luvboje meistens eines der beiden Schweizer Boote führte. Das Team von Shaolin hat merkbar Fortschritte gemacht und scheint sich immer besser auf wechselnden Verhältnisse einstellen zu können. War bis jetzt das Team Pungin dem Team Shaolin fast immer einen Nasenlänge voraus, hat das Team Shaolin an diesen Meisterschaften nun wirklich eine Klasse Leistung gezeigt. Mit einem Ranking von 1/(4)/1/1/1/1 erreichte es unbedroht den 1. Platz an dieser Österreichischen Meisterschaft. Das Team Pungin belegte einen unbedrohten 2. Platz

Die Österreichische Meisterschaft wurde leider nur durch wenige Segler besucht, wobei die Bedingungen auf dem Wolfgangsee absolut anspruchsvoll sind. Die Wettfahrtorganisation hat einen reibungslosen Ablauf geboten. Die Infrastruktur des "Union Yachtclub Wolfgangsee" ist wunderschön, funktionell und die kulinarische Verpflegung beispielhaft.

Niesen Cup 23./24. Juni 2007

10 Yachten fanden sich zusammen mit den H-Boot und Star Flotten im TYC ein. Unter der kundigen Leitung von H.-M. Amrein segelten wir sechs relativ kurze Läufe im unteren See-becken. Blies es in der Höhe aus West, so hatten die Segler zumeist mit sehr unregelmäs-sigem Wind und starken Oszillationen aus nordöstlicher Richtung zu tun, dies bei schönstem Wetter und türkiesfarbenen Wasser. Es war also mindestens so spannend wie in Valenceia. Dieses Jahr hat auch Jürg Menzi wieder teilgenommen, der mit Erfolg dafür gesorgt hat, dass der Niesen Cup wieder in die Nähe des Niesen rückt, dicht gefolgt von Heinz Saurer und Bruno Marazzi. Diese machten ihm immer wieder die Führung streitig - wer weiss, vielleicht wechselt der Niesen Cup nächstes Jahr die Seeseite? Zu vermerken ist ebenfalls der Besuch vom Genfersee sowie aus Deutschland. Resultate hier.

Schweizer Meisterschaft 2007 Ascona

Resultate hier.

Bericht von Jürg Menzi hier.

Weitere Bilder hier.

Video Trailer des Videos, das bald zur Verfügung stehen wird hier.


Verdiente Sieger, zum 10. Mal in Serie: Léonard Gaume, Jürg Menzi und Daniel Stampfli

Auf Jungfernfahrt mit dabei: Christian Hauvette's FRA - 45 Stradivarius (Credits Peter Schmidle)

Coupe de La Harpe 2007

Auch der zweite Schwerpunkt der Saison kann als Erfolg verbucht werden, nachdem sich elf Yachten auf der Startlinie eingefunden haben. Allein der Wind liess etwas zu wünschen übrig, denn der einzige Lauf vom Sonntag musste bald einmal abgebrochen werden - schade, denn mit dem traditionellen Röschti z'Morge hätte es manchen für mehr gereicht. Somit zählten nur die drei Läufe vom Samstag, die wir bei Windstärke 2-3 absolvieren konnten. Der erste Lauf ging an Jürg Menzi, und alle dachten schon "Da Capo...". Umso erstaunter waren dann die Gesichter, wie der zweite Schuss erst beim Einlaufen von Ambroise Johnson fiel, der diesen Lauf als Start-Ziel Sieg verbuchen konnte, nachdem sich Menzi & Crew sowie zwei weitere Boote einen OCS holten. Der dritte Lauf ging wiederum an Menzi, wobei noch ein Protest gegen ihn hängig war. Dies änderte jedoch nichts mehr am Resultat und er schliesst diesmal auf Platz 4 ab. Gleich hinter ihm folgt Johnson als erstes Evolution Boot. Somit kann dieser den "Challenge Six-Roses" gleich wieder nach Hause nehmen. Verdienter Sieger - man erinnere sich an die SM 2005 - wurde Schmid, jeweils zwei kleine Punkte vom guten zweitplazierten Kellenberger sowie von Marti entfernt, welcher auf dem dritten Rang abschliesst. Beide haben ihr Boot zunehmend besser im Griff und mit ihnen kann gerechnet werden. Resultate hier.

Memorial J. Faini

Resultate hier.

Circolo Vela Torbole - Alpen Cup

Zum ersten internationalen Rendez-Vous der Saison fanden sich in Torbole 12 Mannschaften zum Alpencup in. In drei Tagen wurden in zum Teil sehr unterschiedlichen Bedingungen acht Läufe gesegelt. Dass es mitunter auch gegen 25 Knoten Wind hatte, machte auch der erfahreneren Mannschaften zeitweise zu schaffen. So demonstrierten auch die Profis mehr wie nur ein Sonnenschuss und mehrere Boote mussten mit Schäden den jeweiligen Lauf abbrechen. Leider musste Rana das Rennen vorzeitig aufgeben, nachdem Baba-Jaga ihr den Vortritt nicht gewährte und dies beim anderen Boot zum Bruch des Baums führte. Klarer Sieger aus der Romandie wurde Bladerunner mit der Mannschaft Wahl/De la Chesnais/Bohi. Resultate hier.

Osterregatta

Die Saisoneröffnung in Thun aus Anlass der Osterregatta fand bei schönstem Frühlingswetter statt. Sieben Mannschaften fanden sich ein und versuchten sich in vier Leichtwind Läufen zu messen. Favorit Jürg Menzi mit seiner Stammcrew setzte sich durch, dicht gefolgt von Heinz Saurer und Rolf Kellenberger. Wer die Windstrassen zu lesen wusste war im Vorteil, denn die Verhältnisse waren recht unregelmässig. So kam es zum Beispiel, dass auf der kurzen Zielkreuz letztlich noch der Spinnaker gesetzt werden wusste, was zu entsprechender Aufholjagd führte. Beteiligt war mit Tomi Sprecher auch ein Boot vom Zürisee und zu erwähnen ist ebenfalls die erstmalige Teilnahme von Peter Rupp mit der neu erstandenen Ibis SUI-189, welche in Hilterfingen liegt und somit die Thunerseeflotte ergänzt - herzlich willkommen! Resultate hier.

Ski-Yachting 2007

Das Ski-Yachting vom 4. März wurde zum grossen Erfolg: Von den 18 Yachten die am letzten Herbstpreis in Thun teilgenommen hatten, waren deren 15 in Gstaad vertreten. Muss der Hinweis auf die perfekte Organisation durch den GYC unter der Leitung von Marc Erzberger wiederholt werden? Der herzliche Empfang, das Postkartenwetter und die Tatsache, dass trotz der Sintflut vom Vortag auf natürlichem Schnee gefahren werden konnte, ermöglichten einen tollen Anlass. Zusammen mit den Vertretern der Starboot sowie der Smeralda Klasse kamen gut 60 Fahrer zusammen und es wurden drei Läufe durchgeführt. Diese wurden alle drei vom Lokalmatadoren Benjamin Worbs gewonnen, der im Herbst als Vorschoter auf der SUI-192 am Werk gewesen war. Dies führte dazu, dass sich deren Crew unverhofft auf dem Podest wiederfand. Gewonnen wurde das Ski-Yachting souverän von Craig Simonette's Crew aus den Bahamas, angeführt von Peter Vlasov, welche Pungin's Mannschaft auf den guten 2. Platz verwies. Nebenbei erfuhren wir von Peter, dass für Craig zur Zeit ein neuer 5.5er auf Cowes im Bau ist. Als Achitekten zeichnen einmal mehr der enthusiastische Doug Peterson, zusammen mit Ian Howlett. Das Boot soll an der kommenden WM in San Remo teilnehmen. Die Silverfox soll angeblich, entsprechend ihrem Namen, nach Skandinavien verkauft werden.

 
5.5er Prominenz: Pungins Crew, zusammen mit Hand Nadorp, sowie die Sieger Peter Vlasov mit Mannschaft.

SuisseNautic

An der SuisseNautic vom 17.-25. Februar 2007 war die 5.5m Klasse durch das aktuelle Weltmeisterboot SUI-219 vertreten, kompetent betreut von einer kleinen Gruppe Freiwilliger. Ali-Baba hat immer wieder interessierte Besucher angezogen. Im Verlauf der Ausstellung er-fuhren wir auch, dass die SUI-191 sowie die SUI-189 unter neuen Skippern segeln werden, die eine Yacht auf dem Genfersee, die Andere auf dem Thunersee. Ebenfalls wurde bekannt, dass in der Wilke Werft diesen Frühling zwei neue 5.5m Yachten auf Kiel gelegt werden sollen. Die eine wird unter Finnischer Flagge segeln, die andere wird die schweizer Flotte vergrössern.

Generalversammlung 2007


Hans-Peter Schmid am Ruder seiner Pungin, zusammen mit Christof Wilke und Pascal Liechti

Hans-Peter Schmid heisst unser neuer Präsident. Er hat Amt und Fahne anlässlich der GV vom 20. Januar 2007 von Ralph Junker übernommen. Zusammen mit dem Vorstand und der neu gegründeten Strategie Gruppe wird er alles dafür tun, dass die 5.5m Klasse im Aufwind bleibt. Als erstes zeichnet er für den Stand an der SuisseNautic verantwortlich (s.u.). Zudem werden dieses Jahr 6 Schwerpunktregatten gesegelt - so sollte es niemandem langweilig werden.