Übersicht

Archiv - Berichte 2009

Historische Resultate

3. - 6. September 2009

Bericht German Open 2009 Boltenhagen

28. - 30. August 2009

Bericht Dutch Open Championship 2009

06. Juli 2009

Bericht Weltmeisterschaft 2009

23. Juli 2009

Einladung zum Silbercup

27.- 28. Juni 2009

Bodenseemeisterschaft der Meterklassen

26. - 28. Juni 2009

Belle Plaisance in Bénodet

3. - 7. Juni 2009

Film zum 5.5m IC Swiss Championship

5.5m IC Swiss Championship

23. - 24. Mai 2009

Mémorial Jaques FAINI

21. - 24. Mai 2009

Grand prix école navale Brest

16. - 17. Mai 2009

Coupe de la Harpe

23. - 25. April 2009

Alpen Cup

10. - 11. April 2009

Osterregatta / Niesen Cup

7. April 2009

Junfernfahrt der SUI 222

6. April 2009

Neue Wettfahrtregeln

21. März 2009

Ski-Yachting 2009 in Gstaad

6. Februar 2009

Die 5.5er an der SwissNautic

Archivierte Berichte

News 2008

3. - 6. September 2009 - German Open Boltenhagen

Zugegeben, etwas ungläubig blickte ich am Mittwoch frühmorgens über die Mecklemburgische Bucht in die Ostsee. Ist das nun tatsächlich so, dass an der Ostsee die Sonne im Westen aufgeht?

Ausgleich West – Ost? Es ist so, die Sonne steht links!
Aber bitte, wann steht sie links? Hmm - wenn ich nach Süden schaue. Ja eben!

Die sehr grosszügig gebaute Marina mit zwei Hotels direkt am Wasser bietet ein generöses Panorama. Ungewohnt im ersten Moment ist die Ausrichtung gegen Süden, mit der grossen Bucht davor, der Wohlenwender Wiek. Wind aus Süd Südwest mit 3Bft.
Also, alles in Ordnung.

Eingewassert wird mit dem Trecker. Sehr speditiv geht das mit diesem Traktor mit ausfahrbarem Kranarm, sehr mobil ist das.
Die Ostsee hat kaum Tide, unterschiedlicher Wasserstand sei windbedingt, sagte der  Hafenwart. Das Niveau an der Bucht ist ca. 80 cm unter Normalstand, => es hat Wind!

Mittwoch nachmittag ist Training angesagt, easy sailing alles okay. Ebenso am Donnerstag.
Im Regattabüro, wird registriert, die Waage am Boden ist für Crewmitglieder der sechs ebenfalls teilnehmenden X 35 yachts – max 720kg für 8 Personen. Unsere Crew bringt's auf 215kg.

Im Hafenbüro wird uns www.niederschlagsradar.de präsentiert. Regen wird zeitlich präzise angesagt, Mucki's wird's auch brauchen.

Im "Trockendock" ist Regatta openig mit Bier und Fingerfood. Wir haben uns davongestohlen, zur Hansestadt Lübeck, sind über Land gefahren, durch die eindrücklichen Alleen mit den alten Bäumen. Was die wohl erzählen könnten?

Freitag 4.9.2009
Zeitig zum Skippermeeting stand ein SSW mit 5-6 Beaufort – Wanten heulten, Fallen schlugen clacc clacc clacc.
Es hat Kämme, dann sind es bis 7 Bft, so sagte der Hafenmeister.
Die Socke AP hing an der Stange, nachmittags kam die A darunter, => today no races.

Abends wurde in Boltenhagen der sechzigste Geburtstag der 5.5 Klasse gebührend gefeiert.
Der erste 5.5,  K 1  "The Deb", wurde bei Camper & Nicholsons gebaut, nach der von Charles Nicholsons 1948 vorgestellten Formel. Wo ist das Boot wohl heute? Man weiss es nicht.
Kaspar Stubenrauch zeigte sehr kompetent die Geschichte unserer Klasse.

Samstag 5.9.2009

So jetzt ist's genug, es wird gesegelt. 5 – 6 Bft SSW. Es gibt ja eigentlich kein Windlimit, wird argumentiert. Leichter Regen.
Zwei Läufe werden gesegelt, dann geht’s zurück in den Hafen. Ist das Regatta oder Seefahrt, erlaube ich zu fragen. Es ist Regatta, es hat kein Seegang.
Um 16 Uhr wird der dritte Lauf gestartet.

Häsu, Shaolin und Silver Fox dominieren. Stark drehende Winde mit 6Bft.
So trennt sich Spreu vom Weizen. Bei uns fiel der Kompass aus, der Spi blieb dort, wo er am Wind auch ist. (hmm)
Im Mittelfeld hat man dafür Überblick und Anschauungsunterricht, wie man sich aus Sonnenschüssen befreit, wie Classicboote auf der Welle surfen, wie man ohne Grossbaum segelt (Baragwen, SUI 152 hat ihn zweigeteilt).

Die 6 Minuten vor den 5.5 gestarteten X-35 Yachts produzierten teils abenteuerliche Spikurse – der mit dem schwarzen Spi war's. Zackig sah der Rumpf aus mit der grossen Kettensäge drauf. Werbung für Stihl Motorsägen.

Abends lud der Norddeutsche Ragattaverein zur Gala Night im Regattazentrum. Bestens organisiert, Ambiente mit wirklich sehr gutem Buffet.

Sonntag 6.9.2009
Abnehmende Windstärke war angesagt, es sind wieder 5 Bft, 17 bis 20 knots.
Auch heute wurden 3 Läufe gestartet.
Pungin, Shaolin, Silver Fox, Oro Nero entschwinden wieder.
Bei uns streikt der Timer, wir verpennen einen Start, der Barberhauler Stb zerlegt sich und OCS sind wir im letzten Lauf.

German Open 2009  Boltenhagen
1. Rang             SUI 213, Pungin H.P. Schmid
2. Rang             SUI 210, Shaolin Rolf Kellenberger
3. Rang             BAH 20, Silver Fox, Peter Vlasov

Insgesamt haben 16 Boote teilgenommen, 8 modern, 2 evolution und 6 classic

Gratulation und auch bravo den Classic's bei 6Bft ist das schon was!

 

Ich weiss nun auch, was eine Scholle in der Karkasse ist. Kein Filet, eben ein ganzer Fisch mit Gräten - erhältlich im Hafenrestaurant Weisse Wiek Boltenhagen.
Endlich war ich an der Ostsee! Wind! Wenig salzig, dunkelgrünes Wasser. Es hat gutgetan!
Ich habe auch an die Zeit vor 20 Jahren gedacht!

Vielen Dank dem NRV Norddeutscher Regattaverein. Tipp topp organisiert – alles bestens.
Es war die allererste Regatta in Boltenhagen Weisse Wiek!
Sämtliches Material, alle Boote der Regattaleitung kamen per Trailer aus Hamburg.
Danke.

5.5 SUI 201   Tobias Isler

Letztes Jahr sagte mir Häsu: "weiisch, s'isch ä läänge Wääg"   -  Ich weiss es, gehe ihn bewusst.

bis bald

Weitere Fotos unter www.yachting-photos.com/


28. - 30. August 2009 - Open Dutch Championship 5.5 Meter Class

Was mich immer wieder bewegt,  an der holländischen Meisterschaften teilzunehmen, ist der sichere Wind und das soziale Happening. Wo wir beim letzteren auch dieses Jahr vollumfänglich auf unsere Kosten kamen, meinten einige was den Wind betrifft, so hätten wir etwas zu viele Münzen in die Windmaschine geworfen.

Rechtzeitig zur ersten Startmöglichkeit am Freitag um 13 Uhr liefen alle fünfzehn 5.5er aus dem schützenden Hafen von Aalsmeer aus. Was uns draussen auf dem See erwartete, war zwar keine wirkliche Überraschung, jedoch traten dann doch nurvier Yachten zum Start an. Die Meinungen zur vorherrschenden Windstärke gingen ziemlich auseinander - die Regattaleitung auf dem Startschiff, ausgestattet mit allen Windinstrumenten, gab 21 kt mit Böen bis zu 27 kt an, wir auf den Segelyachten hatten jedoch eher den Eindruck von deutlich über 30 kt. Vierzig Sekunden vor dem Start wurde der Lauf aufgrund mangelnder Beteiligung abgerochen und die folgenden Rennen auf den nächsten Tag verlegt.

Der von Kandoo offerierte Apéro am Nachmittag wurde kurzfristig vorverschoben. Die super Stimmung konnte auch ein Hagelsturm nicht trüben; die Teilnehmer hielten kurzerhand das Zeltdach fest, damit es nicht vom Winde verweht wurde . Das Rahmenprogramm ging anschliessend mit dem vom Club organisierten Barbecue weiter.

Bei Windstärken die noch immer dem oberen Limit des segelbaren nahe kamen, absolvierten wir am Samstagmorgen zwei Läufe. Der Auftakt gelang dem Lokalfavoriten NED 35 Maitresse nicht ideal, mit gebrochenem Backstag konnte er sich jedoch immer noch den 5. Rang im ersten Rennen sichern. Ab dem zweiten Lauf dominierte er dann aber klar. Pechvogel der Regatta war NED 12 Geert Bakker. Er verlohr im ersten Lauf sein Ruder und musste dadurch nicht nur diese Meisterschaft abbrechen, sonder wird auch an der Deutschen Meisterschaft nicht teilnehmen können.

Wie ich als verwöhnter Hollandsegler erwartete, konnten wir das Mittagessen gemütlich im Clubhaus einnehmen und uns dabei von den Strapazen erholen. Am Nachmittag liess der Wind etwas nach und bescherte uns zwei weitere Läufe bei idealen Bedingungen.

Die drei Rennen am Sonntag blieben spannend. Maitresse sicherte sich mit einer Laufsiegserie unangetastet den Titel, um den zweiten Platz kämpften NED 26 Feng Shui und NED 31 Dudchess B Kopf an Kopf. Auch wir gaben bis zum letzten Lauf die Hoffnung nicht auf, diesen Bericht nicht schreiben zu müssen. Ein gebrochener Backstag und der Frühstart verwies uns jedoch auf den uns angestammten Platz.

Zufrieden, nach einem Wochenende harten und fairen Segelns, erholen sich nun unsere Gliedmassen wieder im Büro. Ich danke dem Regattakommittee für die sehr gut organisierten Meisterschaften und gratulieren dem verdienten Sieger!

George Prapopoulos, SUI 194


Resultate

Wettfahrten: 1.Wf, 2.Wf, 3.Wf, 4.Wf, 5.Wf, 6.Wf, 7.Wf (1 Streicher)
G-PL SEGELNR BOOTSNAME CREW BOOTSTYP
1.Wf
2.Wf
3.Wf
4.Wf
5.Wf
6.Wf
7.Wf
G-PKTE
1
NED
Ned35 Maitresse Erik Wesselmann
Frans van Schellen
Frank Koppers
Modern
[5]
1
1
1
1
1
1
6
2
NED
NED 31 Duchess of B Victorine Bredero
Viveb de Witte
Jerome Werend
Modern
1
2
2
2
4
[6]
3
14
3
NED
NED 26 Feng Shui Jan Arend Pasman
Kim Chabani
Ron Azier
Modern
2
[DNF]
3
4
2
2
2
15
4
SUI
SUI 213 Pungin Hans-Peter Schmid
Jürg Baumgartner
David Durr
Modern
4
3
[6]
3
3
4
4
21
5
SUI
SUI 210 Shaolin Rolf Kellenberger
Eric Kempermann
Martin Huber
Modern
3
5
[9]
7
5
5
6
31
6
NED
NED 21 Isis 2 Jeoroen de Vries
Peter Parmetier
Nick Spaans
Modern
6
4
4
5
[7]
7
5
31
7
SUI
SUI 194 Meltemi George Prapopoulos
Simon Pfändler
Philip Prapopoulos
Modern
9
8
5
6
6
3
[OCS]
37
8
NED
NED 11 Woelgeest Piet van Opzeeland
Bart Eijkman
Tom Eijkman
Modern
[10]
6
7
10
8
8
7
46
9
NED
NED 25 Hamerhaai Joost Timmers
Renan Robert
Lukas van der Heeden
Modern
7
7
[10]
9
9
10
9
51
10
BAH
GER 55 Oro Nero Henning Euck
Hauke Euck
Thorsten Spoetter
Modern
8
9
8
8
11
9
[DNS]
53
11
NED
NED 22 Above the Line Dick Tesselaar
M Ooorthuizen/H Tesselar
S Troost
Evolutiuon
11
10
11
[12]
12
12
10
66
12
NED
NED 30 Kandoo Mark Andrea
Maurice Mulder
Johan Pollemans
Modern
[DNF]
13
13
13
10
11
8
68
13
NED
NED 15 Mis Stress Dick Hoogenberg
H. Buitenhuis
R. Leegemate
Evolutiuon
13
11
12
11
13
13
[DNS]
73
14
NED
NED 17 Lee Loo Rob Smolders
Remy Kok
Paul Parramore
Evolution
12
12
[DNS]
DNS
DNS
DNS
DNS
88
15
NED
NED 12 Topaze Geert Bakker
Mark Leslie Miller
Mario Bakker
Klassik
[DNF]
DNS
DNS
DNS
DNS
DNS
DNS
96

6. - 10. Juli 2009 - Weltmeisterschaften 2009

Die Weltmeisterschaften der 5.5 Klasse fanden dieses Jahr in Hankö (NOR) vom 6. bis 10. Juli statt.

In der  Woche davor wurde u.a. der traditionsreiche Gold Cup gesegelt. Der Gewinner ist derjenige, der zuerst 3 Siege verbuchen kann. Die Schweiz wurde durch das Menzi-Team repräsentiert. Der Verlauf wurde genauestens verfolgt, nicht zuletzt wegen des neuen Wilke-Boots SUI 222. Da die besten 5.5 Segler offensichtlich Mühe bekennen mussten, dieses Schiff auf eine akzeptablere Geschwindigkeit zu bringen, war nun jeder gespannt, wie sich das Menzi-Team gegenüber der internationalen Elite halten konnte. Alle Skeptiker mussten jedoch eingestehen: SUI 222 wurde täglich schneller und fing sogar an, das Nergaard-Team (Sieger des Gold Cups) zu bedrohen. Immerhin, nach 6 x 2.1 sm engem „Match-Racing“ gelang es dem Team Nergaard auf Artemis XIV (NOR 57) die Ziellinie mit nur 2 Bootslängen vor Team Menzi auf seiner Marie-Françoise XVIII (SUI 222) zu überqueren.

Da waren nachher alle gespannt, was nun die WM bringen würde...

Parallel dazu wurde der sogenannte „King Olav Cup“ gesegelt. Eine Mischung aus Norwegischer Meisterschaft, Vorbereitungs/Testregatta für die WM oder einfach einer Regatta zum Zeitvertrieb, weil man auf Hankö-Island nicht viel Anderes unternehmen konnte....die Insel wurde indes zu „Guantanamö“ umbenannt.

Das ODLO-Team (Christoph Burger e.a), das SHAOLIN-Team (Rolf Kellenberger e.a.), das Häsu-Team (Hanspeter Schmid e.a.) und das RANA-Team (Felix Bibus e.a.) lieferten sich hier auf dem Wasser verbissene Positionskämpfe. Ab und zu waren die Zieleinläufe so nahe beieinander, dass bei der Heimkehr jeder zur Rangliste sprang, um zum sehen, wer jetzt wirklich vor dem anderen über die Ziellinie gesegelt war.
 
Die WM wurde am 1. Tag unter optimalen Segelbedingungen gesegelt. Die Schweizer Teams, ausser dem ODLO-Team, fanden sich breit verteilt im Mittelfeld.
Das ODLO-Team und das Caracole-Team (Bernhard Haissly) schienen sich am besten eingestellt zu haben, sowohl taktisch als auch seglerisch auf, vor allem, die starke Norwegische Konkurrenz. Dieser Verlauf hat sich während der WM durchgesetzt. Die meisten Teams segelten gemäss ihren Erwartungen, das SHAOLIN-Team verbesserte sich von Regatte zu Regatte, so dass zum ersten Mal seit ihrem Bestehen ein Sieg über dem Häsu-Team verbucht werden konnte. Das Menzi-Team musste in ihrer -anfänglichen guten- Serie einen herben Gegenschlag einstecken, nachdem es einen Backbord-Start zu knapp ansetzte... und so sich in eine „Situation“ hineinmanövrierte. Bilanz: DSQ wegen einer Kollision mit dem ODLO-Team und ein Termin bei Wilke.

Dieser Mittwoch war gekrönt durch den einzigen Schönwettertag mit brillianten Windverhältnissen zwischen 12 und 16 kn. Im Verlauf wurde das Wetter immer ungemütlicher, bis es am letzten Tag im strömen regnete. Verschiedene Teilnehmer hielten ihre Hände zum Aufwärmen ins Meerwasser (Meerestemperatur zirka 20°, Lufttemperatur 10° bei Dauerregen).

Am Schluss konnte sich das ODLO-Team als Vize-Weltmeister feiern lassen, und -gemessen am Niveau der anwesenden Segelteams-, ist dies effektiv eine „weltmeisterliche“ Leistung!

Nochmals Gratulation !!

Diese WM war gleichzeitig der Abschied eines der treuesten und fairsten 5.5 Segler: Felix Bibus. Er feierte seine letzte WM in Hankö, am gleichen Ort, wo er seine allererste WM auf dem 5.5 gesegelt hatte.

Nach 7 Wettfahrten,  durch den Royal Norwegian Yacht Club perfekt und professionell organisiert, ergaben sich von 30 gestarteten 5.5 JI folgende Schweizer-Resultate: unter Norwegischen Flagge NOR 65 gesegelte ODLO auf dem Silber-Podest: Christoph Burger, Christof Wilke und Marcel Simon. Auf Rang 6: SUI 214 mit Bernhard Haissly, Nicolas Berthoud und Hugues Boullenger, auf Rang 9: SUI 222 mit Jürg Menzi, Léonard Gaume und Daniel Stampfli, auf Rang 14: SUI 210, als drittes Schweizer Boot, mit Rolf Kellenberger, Eric Kemperman und Andreas Kindlimann, vor Pungin (15.), Forza del Destino (16.) und Rana (17.).

Rolf Kellenberger, SUI 210

Resultate der Weltmeisterschaft

Resultate vom Scandinavien Gold Cup

Resultate vom Royal Kaag Classic Cup & Hankø Evolution Cup


23. Juli 2009 - Einladung zum Silbercup in Romanshorn am 8. - 9. August 2009

Liebe Segelfreunde,

Schon bald ist es soweit und wir können in Romanshorn um den Silbercup der Meterklassen und die Bodenseemeisterschaft der 75er segeln.

Bis jetzt sind wir eine kleine aber feine Gruppe von gemeldeten Booten.

Vergesst bitte nicht Eure Meldung per Mail sui-73[a]bluewin.ch oder über unsere Homepage www.ycro.ch bis zum Meldeschluss am 27. Juli 2009 an mich zu senden.

Romanshorn und im Besonderen der YCRo freut sich auf Euren Besuch.

Seglerische Grüsse sendet Euch

Ralph Müntener

YCRo


27.-28. Juni 2009 - Bodenseemeisterschaft der Meterklassen vor Bottighofen

In der Konstanzerbucht war ein reichbefrachtetes Regattawochenende von SVK mit S.W.I.S.S..O.P.E.N Melges 24, YCK mit H-Booten und Shark 24 und die SVB mit der Klassenmeisterschaft der 6m-R und den Meterklassen, geplant, was u.a. die Beteiligungen, aber auch den Freiraum der Regattabahnen etwas einschränkte. Zeitgleich lief in Lindau die Schweizermeisterschaft der Lacustre mit 50 gemeldeten Booten.
Die Klassenmeisterschaft der 6m-R wurde annulliert, Hauptgrund Mannschaftsrekrutierungsprobleme.
Samstagmorgen im strömenden Dauerregen trafen die gemeldeten Meterboote zu Land und zu Wasser trotzdem ein. Prompt zur Steuerleutebesprechung zeigte sich das Bodenseewetter von seiner besten Seite, mit Wind und Sonne. Wir konnten auch Raum für unsere Regattabahn vor Landschlacht finden und mit mässigem Wind einen gekürzten 1. Lauf segeln. Die 2 Regatta konnten wir mit einem regulären Nordwestwind segeln, was für die prognostizierten Wetteraussichten sogar sehr erfreulich war.
Am Samstagabend fand man sich zum Apéro und gemeinsamen Nachtessen in der Hafenstube ein, gesponsert von der Salensteiner Treuhand-Gesellschaft RS.
Der Sonntag hielt sich an die Wettervorhersage mit leichten drehenden Winden, sodass keine Regatten gesegelt werden konnten. So kam es nur noch zur Preisverteilung um 14.15 Uhr.

Resultate

Gruppe: 5,5mR Classic (Class)
G-PL NAT SEGELNR BOOTSNAME STEUERMANN/-FRAU CREW CLUB
WF1
WF2
G-PKTE
1 GER 54 Anja Armbruster Dietmar   KYC
2.00
1.00
3.00
2 GER 6 HOJWA Schlichtenhorst Ekkehard   NHSV
1.00
2.00
3.00
3 GER 20 Creinvelt Ring Stefan Golombeck Christoph
Kneifel Alexander
YCL
3.00
3.00
6.00

 

Gruppe: 5.5mR Modern (Class)

G-PL NAT SEGELNR BOOTSNAME STEUERMANN/-FRAU CREW CLUB
WF1
WF2
G-PKTE
1 SUI 217 Topas III Frei Jack Frei Thomas YCRo
1.00
1.00
2.00

 

Gruppe: 5.5mR Evolution (Class)

G-PL NAT SEGELNR BOOTSNAME STEUERMANN/-FRAU CREW CLUB
WF1
WF2
G-PKTE
1 SUI 155 ISIS Höchsmann Günter Höchsmann Dieter
Kurzbach Michael
SVKr 1.00 1.00 2.00

26. - 28. Juni 2009 - Belle Plaisance in Bénodet

Resultate

Rang
Segel Nr.
Name
Steuermann
1
FRA 50 Joker Jean-Pierre Chacun
2
FRA 51 Penn-K III Jean-Michel de Poulpiquet
3
FRA 52 Stradivarius Christian Hauvette
4
FRA 43 Bagheera VIII Jean-Bernard Datry
5
FRA 46 Nirvana Yves Duclos-Grenet
6
FRA 19 Korrigan Gurvan Jaouen

22. Juni 2009 - Film Swiss Championship 2009


3. - 7. Juni 2009 - 5.5m IC Swiss Championship in Thun TYC

Die Internationale Schweizermeisterschaft 2009 der 5.5 m-Klasse ist entschieden: Gold für Christoph Burger, Christof Wilke und Marcel Simon. Das TYC/GYC-Team auf dem Schiff NOR-65 "Odlo" sichert sich den ersten Platz nach 7 Regatten mit total drei Laufsiegen und gewinnt die Serie mit 16 Punkten.

Silber geht an die holländische Mannschaft von Jan Arend Pasman auf NED-26 (33 Punkte). Bronze holt sich der Schweizerische Klassenpräsident Hans-Peter Schmid mit Gilbert Dürr und Jürg Baumgartner  TYC/SCM/YCSp auf SUI-213 mit 36 Punkten.

Im übrigen ist die detailliertere Geschichte rasch erzählt: 

Am Donnerstag wurden zwei und ein dritter, abgekürzter Lauf bei Sonnenschein und für Thun in atypischen, leichten Westwinden gesegelt. Für einmal bezahlte fast ausschliesslich die linke Seite. Entsprechend fanden sich die Einheimischen hinten, während das BAH-Boot einen 3. und 1. Rang heraussegelte. Der dritte, abgekürzte Lauf ging an Häsu Schmid (Roni Pieper-Preis).

Am Freitag wurden dann zwei Läufe bei mittlerem NW-Wind ausgeflaggt, gewonnen von Victorine Brederero NED-31 und Daniel Schenker SUI-219.

Am Samstagnachmittag folgte ein weiterer Lauf in schwachem Oberwind. "Odlo" erwischte einen suboptimalen Start, fuhr deshalb bald nach rechts und führte bereits nach der 1. Kreuz deutlich. Das Glück winkte den Tüchtigen. Anschliessend wurde noch in Gewittern mit  eindrücklichen Bergsee-Böen aus allen Himmelsrichtungen herumgekurvt; und es wurden noch die Segel verzogen und die Segler verregnet. An einen weiteren Start war nicht mehr zu denken.

Der Sonntag ermöglichte einen letzten Lauf in sehr böigem und stark drehendem Nordwind mit "Kohlere"-Einfluss. "Odlo" musste gar nicht mehr antreten. Er tat es doch und siegte locker nochmals. Seine Serie: 1/14/5/3/5/1/1 und damit verdienter Schweizermeister 2009.

Jürg Menzi wurde damit nach 11 SM-Titeln in Serie (!) endlich geschlagen. Als Mitfavorit, so wie sicher auch Flavio Marazzi, haben sich die beiden selber geschlagen. Die letzten Neukonstruktionen sind aktuell noch nicht schnell zu segeln. Ohne Speed kein Preis. Le mieux est l'ennemi du bien! 

Die Gastfreundschaft im Thunersee Yachclub liess einmal mehr nichts zu wünschen übrig. Die lokale 5.5m-Flotte unter Elisabeth Saurer und auch Hans-Peter Schmid haben eine solide Vorarbeit geleistet. Besten Dank! Das soziale Rahmenprogramm auf dem Wasser und besonders abends an Land, grosszügig unter anderem von der Familie Marazzi und Margret Pieper unterstützt, war ausgezeichnet.

Die 5.5m-Familie kann weiter wachsen!

Zum Abschluss gratulierte der Thunersee Yachtclub, beziehungsweise dessen Präsident allen Siegern und Verlierern, dankte allen Teilnehmern, den Kommittees und den Helferinnen und Helfern und wünschte allen eine gute Heimreise. Entsprechend sind dann alle rasch weggeflogen, haben sich gefreut, oder gegrübelt, oder einfach wieder etwas Ruhe gesucht. 

Die nächste SM ist am Bodensee in Romanshorn im Juni 2010 geplant.

Jürg Menzi, SUI-222


Silber: NED 26 - Feng Shui
Jan Arend Pasman, Kim Chabani, Peter Parmentier

Gold: NED 65 - Odlo
Christoph Burger, Christioph Wilke, Marcel Simon

Bronze: SUI 113 - Pungin
Hans-Peter Schmid, Gilbert Dürr, Jürg Baumgartner

Resultate

Low-Point ausgeschr. Wettfahrten: 7 Wettfahrten, 1 Streicher ab 5 Wettfahren
Wettfahrtleitung: Hans-Jürg Saner
Schiedsgericht: President: Rudolf Durer, Member: Stéphane Beaud, Claudio Reynaud
Organisation: Thunersee-Yachtclub
07.06.2009 - 14:31:50
Logo

Wettfahrten: 1.Wf, 2.Wf, 3.Wf, 4.Wf, 5.Wf, 6.Wf, 7.Wf (1 Streicher)
G-PL SEGELNR BOOTSNAME CREW BOOTSTYP CLUB
1.Wf
2.Wf
3.Wf
4.Wf
5.Wf
6.Wf
7.Wf
G-PKTE
1
NOR
NOR 65 ODLO Christoph Burger
Christof Wilke
Marcel Simon
Modern TYC
TYC
TYC
1
[14]
5
3
5
1
1
16
2
NED
NED 26 Feng Shui Jan Arend Pasman
Kim Chabani
Peter Parmentier
Modern WSVB
WSVB
WSVB
2
[OCS]
12
10
2
5
2
33
3
SUI
SUI 213 Pungin Hans-Peter Schmid
Gilbert Dürr
Jürg Baumgartner
Modern TYC
WSCM
YCSp
[13]
3
1
7
9
13
3
36
4
NED
NED 31 Duchess of B Victorine Bredero
Viveb de Witte
Jerome Werend
Modern WSVB
WSVB
WSVB
5
[19]
15
1
11
3
5
40
5
AUT
AUT 21 Schakal Hans-Peter Münnich
Phillip Werr
Ruedi Mayr
Modern UYCWg
UYCWg
UYCWg
11
6
4
5
8
7
[DNC]
41
6
SUI
SUI 222 Marie-Françiose XVII Jürg Menzi
Léonard Gaume
Daniel Stampfli
Modern TYC
SNG
SNG
6
8
6
8
10
4
[15]
42
7
SUI
SUI 214 Caracole Bernhard Haissly
Nicolas Berthoud
Jean Michel Pachoud
Hugues Boulanger
Modern SNG
SNG
SNG
[15]
5
2
4
4
14
14
43
8
GER
GER 42 4Funz Hans-Jürgen Queisser
Gerd Kruse
Klaus Blenkner
Modern S.N.R.
RVE
RVE
[17]
2
10
2
17
16
4
51
9
SUI
SUI 210 Shaolin Rolf Kellenberger
Eric Kempermann
Martin Huber
Modern TYC
CVE
YCB
4
[DSQ]
8
14
6
6
13
51
10
SUI
SUI 194 Meltemi George Prapopoulos
Simon Pfändler
Philip Prapopoulos
Modern SAST
ZYC
SAST
12
9
[18]
9
12
2
11
55
11
SUI
SUI 219   Daniel Schenker
Ralph Junker
Stephan Pulfer
Modern TYC
SCStM
RCO
[19]
10
13
18
1
9
6
57
12
SUI
SUI 191 Phénix Alain Marchand
Jaques Charbon
Loïc Gaussen
Modern CNM
CNM
CNM
8
12
3
11
[15]
15
10
59
13
SUI
SUI 217 TOPAS III Jack Frei
Thomas Frei
Bruno Durer
Modern YCRo
YCRo
YCL
9
13
7
12
[14]
11
7
59
14
BAH
BAH 20 Silver Fox Vlasov Peter
Craig Symonette
Thomas Dührsen
Modern NYC
NYC
TYC
3
1
11
17
[18]
18
16
66
15
SUI
SUI 211 Forza del Destino Thomas Escher
Mark Dangel
Martin P. Egli
Modern ZYC
ZYC
ZYC
18
7
9
16
7
12
[DNC]
69
16
SUI
SUI 223 Ali-Baba Flavio Marazzi
Markus Koy
Renato Marazzi
Modern TYC
NRV
TYC
14
18
14
13
3
[21]
9
71
17
SUI
SUI 192 Shai Stefan Zlot
Michael Beyeler
Ronald Röseler
Modern TYC
TYC
RCO
7
15
20
6
13
[22]
17
78
18
SUI
SUI 182 SKYLLA iV André Bernheim
Mark Buchecker
Urs Werner
Evolution SYH
YCL
RVB
16
11
16
15
[20]
8
12
78
19
FRA
FRA 52 STRADIVARIUS Christian Hauvette
Alain Mazet
Emmanuel Nebout
Modern YCO
YCO
YCO
20
4
[21]
19
16
10
19
88
20
SUI
SUI 201 ZICCA Tobias Isler
Stephan Unger
Regina Graf
Modern SCE
SVT
SVT
10
17
17
22
[23]
19
18
103
21
SUI
SUI 171   Kurt Scheidegger
Marc Friderich
Benno Degen
Evolution TYC
TYC
TYC
[21]
16
19
21
19
17
20
112
22
SUI
SUI 215 RANA Thomas Treib
Patrick Rüfenacht
Katja Scheidegger
Alain Grisel
Modern YCB
YCB
YCB
CVL
22
21
22
[DNF]
21
20
8
114
23
SUI
SUI 167 No Stress René Brun
Peter Hunziker
Philip Wiese
Evolution YCL
YCL
YCL
23
20
23
20
22
23
[DNC]
131
24
SUI
SUI 152 BARA-GWEN XI Gilbert-Xavier Martinet
François Brossy
Brigitte Teboul
Esther Schoch
Evolution SNR
SNR
SNR
SNR
24
[DNS]
24
DNC
24
24
21
142
Protokoll:
Wettfahrt 1.Wf 2.Wf 3.Wf 4.Wf 5.Wf 6.Wf 7.Wf
Startzeit 04.06.2009 14:27:00 04.06.2009 16:16:00 04.06.2009 18:06:00 05.06.2009 12:30:00 05.06.2009 14:02:00 06.06.2009 14:46:00 07.06.2009 12:54:00
Erster: 04.05.2009 15:40:00 04.05.2009 17:25:00 04.05.2009 18:56:00 05.06.2009 13:23:00 05.06.2009 15:05:00 06.06.2009 15:43:00 07.06.2009 12:54:00
Letzter: 04.05.2009 15:55:00 04.05.2009 17:44:00 04.05.2009 19:05:00 05.06.2009 13:29:00 05.06.2009 15:19:00 06.06.2009 15:54:00 07.06.2009 13:07:00

 


23. - 24. Mai 2009 Mémorial Jacues FAINI 2009

Am heissesten Wochenende des Mai seit Beginn der Statistik ist es nicht verwunderlich, dass die Windverhältnisse etwas zu wünschen übrig liessen. Am Samstag konnten, abgesehen von einem eindrücklichen Teint, keine seglerischen Meisterleistungen vollbracht werden. Die Wettfahrtleitung brach bereits um 16 Uhr das grosse Warten auf den Wind ab, und vorverschob die erste Startmöglichkeit am Sonntag Morgen auf 8 Uhr in der Früh, in der Hoffnung, dass der "Morgien" uns einige Regatten gönnen möge.

Leider hatte wohl auch der Morgien bei diesen warmen Temperaturen Mühe aufzustehen... Die Wettfahrtleitung nutzte das erstbeste Lüftchen um ein Rennen zu starten, musste dieses jedoch kaum gestartet, auf eine einzige Runde verkürzen. Rolf Kellenberger vermochte mit einem gekonnten Start und der Wahl der richtigen Seite das Rennen klar dominieren. Kaum hatte der letztplatzierte die Ziellinie überquert, verabschiedete sich der Wind auch schon wieder und wir wurden alle zum Mittagessen zurück in den Hafen geschleppt.

Wir danken der Wettfahrtleitung für die gute Organisation und das zumindest wettertechnisch wunderschöne Wochende!

Webmaster George Prapopoulos, SUI 194


21. - 24. Mai 2009 Grand prix de l'école navale à Brest

From the 21 at May 24, 2009, the trophy of the Yacht Club of France took place in front of the naval college of Brest. There where excellent conditions of sea and wind but only four 5.5 IC. We hope to be more numerous next year.

The next 5.5 IC regatta is in Bénodet, 2009 June 26 at 28: Yacht Club de l'Odet "Rendez-vous de la Belle Plaisance"

Jean-Bernard Datri


16. - 17. Mai 2009 Coupe de la Harpe SNR Rolle

Nach einem Jahr Unterbruch konnten die 5.5m wieder einmal im ieblichen Rolle zu einer Schwerpunktregatta starten. Das frühsommerliche Wochenende stellte wegen leichten, drehenden und löchrigen Winden aus dem Sektor Ost, Süd und Südwest eine grosse Herausforderung an alle 11 teilnehmenden Schiffe dar.

Die geschätzte Wettfahrtleitung von der SNR versuchte mit einigem Erfolg das Beste aus den schwachen Winden zu machen. 7 kurze und zum Teil abgekürzte Läufe wurden von 6 verschiedenen Mannschaften gewonnen. Es blieb bis am Schluss spannend. Dank einer soliden Serie ohne grossen Ausrutscher gewann erneut der Dominator der Frühlingssaison, unser Klassenpräsident Hans-Peter Schmid auf Pungin, zusammen mit Gilbert Dürr und Hans Scheidegger vom Murten- und Thunersee. Caracole mit B. Haissly und Marie-Françoise XVIII  mit J. Menzi folgten auf den Plätzen. Es wurde fair gesegelt. Proteste gab es keine. Aber die kurzen Regatten forderten Situationssegeln, Speed, eine gute Windnase, Glück, einige Kringel und korrigierte Einzelfrühstarts. Kurz, ein süsser und allseits gegönnter Sieg für die Gewinner und ein Spiel wie in einer mexikanischen Würfelbude für alle anderen.

Das am Sonntagmorgen durch die SNR offerierte Frühstücksbuffet mit Rösti, Speck, Ei, Zopf, Konfitüre und Käse ersetzt manches Diner vom Samstagabend. Wir kommen nächstes Jahr gerne wieder zu unseren Freunden aus der Romandie zurück!

Jürg Menzi, SUI-222.


2. - 3. Mai Frühlingsregatta

Der Regattabericht folgt vom 3. platzierten Schweizer Steuermann.

Resultate


23. - 25. April Alpen Cup

Der Regattabericht folgt vom 3. platzierten Schweizer Steuermann.

Resultate


10. - 11. April Osterregatta / Niesen Cup

Der Regattabericht folgt vom 3. platzierten Schweizer Steuermann.

Bilder

 

Rangliste

Wettfahrten: 1.Wf, 2.Wf, 3.Wf, 4.Wf, 5.Wf (1 Streicher)
G-PL SEGELNR STEUERMANN/-FRAU CREW
1.Wf
2.Wf
3.Wf
4.Wf
5.Wf
G-PKTE
1 SUI 222 Menzi Jürg Gaume Léonard
Stampfli Daniel
[4]
1
1
1
1
4,00
2 SUI 210 Kellenberger Rolf Kindlimann Andreas
Huber Martin
2
[5]
2
4
3
11,00
3 SUI 214 Haissly Bernard Berthoud Nicolas
Pachoud Jean-Michel
3
4
4
[5]
4
15,00
4 SUI 219 Schenker Daniel Junker Ralph
Rupp Lionel
1
2
5
[8]
8
16,00
5 SUI 223 Marazzi Bruno Marazzi Renato
Haftka Stefan
[DNF]
3
DNF
3
5
20,00
6 SUI 192 Zlot Stefan Röseler Ronald
Wyss Heinz
6
[7]
3
6
6
21,00
7 SUI 213 Schmid Hanspeter Dürr Gilbert
Scheidegger Hans
[DNS]
DNS
DNS
2
2
22,00
8 SUI 217 Frei Jack Frei Thomas
Ledergerber Roland
5
6
[DNS]
7
7
25,00

7. April 2009 - Jungfernfahrt der SUI 222

SUI 222
SUI 222
Osterei

Am 3. April fand sich in Thun die brandneue SUI-222 von Jürg Menzi auf Jungfern- und Probefahrt. Am auffälligsten ist bei der vielversprechenden Neukonstruktion, dass sich das Deck praktisch nicht zum kleinen Spiegel hin absenkt, die langgezogenen Linien und der ausgeprägte Querschnitt mit breitem, flachen Boden.

Wir wünschen Jürg alles Gute und viel Erfolg mit seinem neuen 5.5er!

Wer das Boot (von achtern :-)) bestaunen möchte, sollte an die Osterregatta nach Thun kommen und bei dieser Gelegenheit auch ein Osterei tütschen.

 


6. April 2009 - Neue Wettfahrt Regeln

Die neuen Wettfahrt Regeln sind seit Anfang Jahr in Kraft und bis 2012 gültig. Es lohnt sich, die wesentlichen Änderungen zu studieren. Es betrifft dies vorab die Regeln 18 - 20 sowie einige Definitionen. Zum Beispiel wird nicht mehr vom "Zweilängenkreis" gesprochen, neu spricht man von Zone. Wie diese definiert ist und wo Sie zum Tragen kommt, erseht Ihr am besten auf der sehr reichhaltigen Web-Seite von Uli Finckh www.finckh.org, wobei Ich Euch als erstes die Power-Pointanimation unter der Rubrik "Änderungen bei Wettfarhtregeln" empfehle.
Für Fragen zu den WFR stehe ich jederzeit gerne zur Verfügung.

Stefan Zlot


21. März 2009 - Ski-Yachting 2009 in Gstaad

Die Wetterverhältnisse des diesjährigen Ski-Yachting konnten besser nicht sein. Nach einer anhaltenden Schlechtwetterperiode im Unterland, strahlte an diesem Tag Gstaad förmlich im Glanze. Der Pulverschnee wurde über Nacht von den Pistenverantwortlichen präpariert, was zu einer perfekten Unterlage führte. Bevor die ersten Rennfahrer über die jungfräuliche Piste flitzten konnten, wurden alle Teilnehmer auf einem Gruppenbild verewigt.

Foto1

Das Rennen

Der obere Teil des Riesenslaloms, der eher flach und weit gesteckt war, bevorteilte die guten Gleiter wie Häsu oder Graig Simonette, während im unteren, zunehmend steileren und technisch anspruchsvolleren Abschnitt, Fahrer wie Benjamin Worbs und Stefan Haftka punkten konnten. Mit einer Länge von ca. 0.42 Meilen war der Lauf im Vergleich zu den Läufen der vergangenen Jahre eher lang und forderte Jedem und Jeder das Letzte ab. Meine Beine jedenfalls schmerzten noch drei Tage lang, was mich vermuten lässt, dass meinem Vorschoter-Schenkel gewisse Muskelfasern fehlen. Selbst nach 210 Abfahrten war die Piste noch in einem sehr guten Zustand. Stürze und grössere Zwischenfälle gab es meines Wissens keine, sodass sich alle kurz nach dem dritten Lauf im Stübli des Bergrestaurantes Eggli auf 1550 MüM zum Essen einfinden konnten.

Das Essen

Foto2

Der mit unzähligen Wimpeln des Gstaader Yachtclub geschmückte Saal wurde im Nu von den hungrigen Rennfahrern in Beschlag genommen. Nach einem kleinen Apéro und der Wahl aus einem reichhaltigen und urchigen Menu, wurden bereits die ersten Salate angeschleppt. Das Durchkommen bei einem ohnehin sehr gut besetzten Restaurant war nicht einfach, aber Gundi, unsere bildhübsche Serviertochter, zeigte ein sehr grosses Engagement. Ich kenne zwar Gundis Grosmutter (noch) nicht, aber die Salate die sie zubereitet, haben mich bereits vollumfänglich überzeugt. Nach dem Hauptgang (man konnte zwischen 4 Arten von Rösti oder Käseschnitten wählen), waren alle wieder gestärkt, um den Nachmittag in Angriff zu nehmen. Während die einen ihre Tageskarte noch etwas amortisierten, begaben sich die anderen bereits zu Tale, um sich für die Preisverteilung frisch zu machen.

Die Preisverteilung

Um die Wartezeit bis die definitiven Resultate errechnet waren zu verkürzen, bewirtete uns die Club-Bar mit Getränken und kleinen Häppchen (der frisch gepresste Orangensaft war ausgezeichnet!). Die unzähligen Schiffsmodelle des Clubs wurden begutachtet und auf der sonnigen Terrasse wurde eifrig über die bevorstehende Segelsaison diskutiert. Dann fand die Rangverkündigung statt und die zahlreichen Preise konnten verteilt werden.

Zu Beginn der Preisverteilung fand der eigentliche Höhepunkt des Events statt: die Verlosung der Omega-Uhr. Nachdem drei Startnummern vergebens aufgerufen wurden, stieg die Spannung ins Unermessliche. Zum Schluss war Mark Bloch vom TYC der glückliche Gewinner ("les absent ont toujours tort").

An seinem ersten Skirennen überhaupt, gewann Graig Simonette bereits einen Preis, da er am gemächlichsten unterwegs war. Umso mehr mag es erstaunen, dass sein Team trotzdem auf dem Podest des Ski-Yachting 2009 gelandet ist, aber mit 3 soliden 3. Plätzen im Skifahren, konnte Peter Vlasov das gute Resultat vom Wasser noch aufbessern. Der Zweitklassierte im Skirennen war Haftka Stefan mit einem Rückstand von nur 4.52 sec auf, wen überrascht es: Topfavorit Benjamin Worbs.

Foto3

An der Spitze der Rangliste des Skiyachtings wurde es indes sehr eng. Mit jeweils nur einem Punkt Unterschied landete das Team aus den Bahamas mit Peter Vlasov, Craig Symonette und Petter Fjeld auf dem dritten Platz. Auf dem zweiten Platz lag SUI 219 von Bruno und Elisabeth Marazzi mit Stefan Haftka mit 15 Punkten. Gewonnen wurde das Event mit nur einem Punkt Vorsprung von SUI 207 von Peter Erzberger mit Benjamin Worbs und Marcel Simon.

Mit 12 teilnehmenden Booten war der Anlass gut besucht und für alle Beteiligten ein perfekter Saisonstart. Ganz herzlichen Dank an die Organisatoren für die Gastfreundlichkeit, welche wir erleben duften. Ich werde das nächste Mal auf alle Fälle wieder mit von der Partie sein und zuvor wohl besser noch etwas trainieren.

Andreas Kindlimann

Rangliste

3 Segelregatten, 3 Skirennen, 1 Streicher
Rang
Club
Segel Nr.
Crew
Regattas Ski Pkt.
       
1
2
3
1
2
3
 
1
GYC SUI 207 Erzberger Peter Worbs Benjamin Simon Marcel
[9]
3
8
1
1
1
14
2
GYC/TYC SUI 219 Marazzi Bruno Haftka Stefan Marazzi Elisabeth
3
6
[10]
2
2
2
15
3
Nassau YC BAH 20 Vlasov Peter Symonette Craig Fjeld Petter
2
5
[7]
3
3
3
16
4
SCM/TYC SUI 213 Schmidt Hans-Peter Dürr Walter Dürr Gilbert
[7]
4
3
4
4
4
19
5
GYC/ZYC SUI 211 Escher Thomas Egli Martin Dangel Mark
4
2
1
7
[8]
8
22
6
TYC SUI 210 Kellenberger Rolf Kindlimann Andreas Kemperman Erik
6
7
2
[8]
7
7
29
7
TYC SUI 205 Saurer Heinz Scheideger Hans Keller Andreas
1
1
6
[11]
11
11
30
8
GYC SUI 154 Suhner Reinhard Lienhart Sophie Lienhart Vincent
8
[10]
9
5
5
5
32
9
SCE SUI 201 Isler Tobias Unger Stephan Graf Regina
[11]
11
5
6
6
6
34
10
TYC SUI 192 Zolt Stefan Röseler Ronald Kulpe Boris
5
8
4
[10]
10
10
37
11
BYC GER 64 Kuhmann Thomas Günner Bärbel Steuer Alfonso
[12]
12
10
9
9
9
49
12
TYC SUI 193 Saurer Elisabeth Schärer Hans-Peter Azevedo Henderson
10
9
10
[11]
11
11
51

26. Februar 2009 - SUI 221 an der SWISSNAUTIC

Pünktlich um 18.00 Uhr wurden letzten Sonntag die Tore der SUISSENAUTIC geschlossen.

Gemäss Medienberichten verzeichnete die Ausstellung viele Besucher, praktisch gleich viele wie vor zwei Jahren. Bei den Booten im hohen Preissegment sei die Nachfrage stark gestiegen. (Uebermotorisierte Kampfboote).

Persönlich teile ich diesen Eindruck nicht. An den Wochentagen war der Besucherandrang sehr gedämpft, einzig an den Wochenenden war der Zustrom befriedigend. Unser 5.5 er wurde von vielen interessierten Seglern begutachtet und bestaunt. Ernsthafte Interessenten konnten jedoch keine gewonnen werden. Sehr positiv war sicher das grosse Engagement der 18 Bootsklassen, die ihre Segelboote auf dem Gemeinschaftsstand präsentierten. Viele freiwillige Stunden wurden geleistet, denn schliesslich vertrat man ja die beste Bootsklasse.

Besten Dank an Andreas Kindlimann, Christof Wilke und das freiwillige Standpersonal - alle haben einen Beitrag zum guten Gelingen unseres Standes beigetragen.

H.P.Schmid