Übersicht

Berichte 2015

Historische Resultate

10. - 11. Oktober - Herbstpreis 2015 des Thunersee Yacht Club/Gstaad Yacht Club Team Trophy

Wer setzt sich durch: Der Obere oder Thermik? Alt oder neu?

Zum Saisonabschluss des Thunersee Yacht Club und der Gstaad Yacht Club Team Trophy fanden sich 16 Boote der 5.5mIC am Start auf dem Thunersee. Mit den gemeldeten 19 Drachen und den 10 Star-Booten ein schöner Schlusspunkt. Das hohe Niveau bot spannende Momente an der Lee-Tonne, routinierte Manöver der Teams und den Sieg der Favoritin.

Samstag: Grau in Grau und Warten auf Wind

©Regula Vogel, 5.5mIC SUI 211 «Forza del Destino» mit dem starken Team Pe Wyss, Martin Egli und Franz von Meyenburg

Der Saisonabschluss gehört dem Thunersee. Und das Wetter zeigte sich von seiner launischen Seite, zog am Samstag den Nebelvorhang vor das Alpen-Panorama, Warten war angesagt.

Der nordwestliche Wind liess schliesslich einen Lauf zu: Die Teams, international besetzt von Hamburg bis Genf, boten ein Spektakel an der Lee-Tonne, als alle drei Klassen, 5.5mIC, Drachen und die Star-Boote fast gleichzeitig Vorwind anbrausten.

Der zweite Lauf musste vom Regattapräsidenten wegen drehendem Wind nach dem Start abgeschossen werden. N über A, unter Spi nach Hause fahren war die Devise.

©Regula Vogel, Alle Boote gehen schadlos auf die Kreuz

Am Abend lud der Gstaad Yacht Club zum Essen im TYC, es herrschte gute Stimmung. Die Tagessieger wurden von Bruno Marazzi mit einer Flasche Wein belohnt. Der neu gewählte Präsident der internationalen Klassenvereinigung, Hans-Jürgen Queisser, unterhielt sich mit dem Präsidenten der Schweizer Klassenvereinigung, Thomas Treib, aufs Beste.

Sonntag: Die Sonne drückt, die Stimmung steigt, das Alpenpanorama leuchtet.

©Regula Vogel, Der Start ist für GER 42 gelungen

Zwar liess der Wind wieder auf sich warten, Anfang Nachmittag zog aber schliesslich eine leichte Thermik durch und gestattete es der Regattaleitung, einen sauberen Start fahren zu lassen. Es blieb bei dem einen Lauf.

Favorit gewinnt

Die verdienten Sieger NED 31, Victorine Bredero, Wiebe de Witte und Frans van Schelle mit einem 1. und einem 3. Platz mit geringem Vorsprung auf SUI 224, Bruno Marazzi, Flavio Marazzi und Stefan Haftka mit einem 5. und einem 1. Platz und knapp dahinter SUI 222,
Jürg Menzi, Dino Fumasoli und Christof Wilke. SUI 214, mit dem Scandinavian Gold Cup-Gewinner und amtierenden Schweizer Meister Bernard Haissly, Nicolas Berthoud und Daniel Stampfli bestätigten die guten Ränge der Saison mit dem 4. Platz. Hingegen gelang dem WM-4-platzierten Team SUI 215, Philipp Durr, Thomas Treib und Arthur Cevey nur ein 9. Schlussrang. GER 42, mit dem Präsidenten der internationalen 5.5mIC, Hans-Jürgen Queisser, Gerhard Kruse und Ulrich Ellerbeck belegte den 13. Rang. Hors-Concours SUI 272, Alain Marchand, Dario Caffaro und Fanny Brouchoud, testete sein neues Square-
Head-Segel.

Medien-Kontakt: Regula Vogel
Präsident: Dr. Thomas Treib


1. – 4. Oktober - Swiss Open Championship

Wir fuhren am Mittwoch vom Bernbiet ins Thurgau. Ein starker Gegenwind bremste unsere Reisegeschwindigkeit auf der Autobahn, aber wir freuten uns auf die angesagte Bise. Der Bodensee liegt günstig bei Bise und es erwarteten uns anstrengende Regatten.

In Romanshorn angekommen klappte alles hervorragend. Sofort einwassern, Segel vermessen, Boot kontrollieren, alles i.O. wir waren sofort startbereit. Der erste Start war für Donnerstagnachmittag vorgesehen. Alles war vorhanden, Wettfahrtleitung, Bojenleger, Jury, 21 Esse 850, 14 H-Boote und 15 Stk  5.5 mIC. Aber wo blieb der Wind resp. die Bise?

Donnerstagabend noch keine Wettfahrt gesegelt, Freitagabend immer noch keine Regatta aber wenigstens 2 Startversuche. Am Samstag endlich konnte die Schweizermeisterschaft mit Wind gestartet werden.
4 Wettfahrten mit leichtem Wind, zum Teil sehr sehr leichtem Wind.

Die Wetterprognosen für Sonntag war alles andere als erfreulich. Starker Regen, böiger Westwind, also nichts für Schönwetter Segler. Das Wetter findet aber bekanntlich draussen statt und nicht im Handy. Anfangs war es regnerisch und ruppig, 2 Regatten wurden gesegelt. Zusammenräumen konnten wir aber bei Sonnenschein.

Der Abschlussabend fand in der Gastronomie BRUEGGLI statt. Gemeinsam mit den beiden anderen Klassen genossen wir das reichhaltige Buffet. Margret Pieper begleitet von ihrem Sohn Tobias übergab in sehr sympathischer Art und Weise den Roni Pieper-Preis persönlich. Bernard Haissly, Nicolas Berthoud und Daniel Stampfli konnten den begehrten Preis entgegen nehmen und wurden am Sonntag zusätzlich noch Schweizermeister.

Herzliche Gratulation.

Speziell danke ich aber dem Yachtclub Romanshorn für die perfekte Durchführung, insbesondere dem Wettfahrtleiter Ralph Müntener mit seiner Crew.

SUI 213
Häsu Schmid


Best Evolution Preis

Zum ersten Mal wurde anlässlich der 5.5mIC Schweizermeisterschaft in Romanshorn (YCRo Bodensee) der Preis für den BEST EVOLUTION vergeben.

André Bernheim/Mark Buchecker/Urs Werner mit SUI 182 haben als 4. im Gesamtklassement den wertvollen Preis (kein Wanderpreis) souverän gewonnen. Wir gratulieren herzlich und freuen uns mit ihnen.

Dem Wunsch vieler erfolgreicher und guter Segler mit älteren Booten entsprechend wurde dieses Jahr erstmals der neue Preis vergeben. Er soll in Zukunft fester Bestandteil der Prämierung anlässlich von Schweizermeisterschaften werden, um die Kategorie CLASSIC und EVOLUTION gezielt, auch zur Stärkung der 5.5er-Klasse insgesamt, zu fördern und die Leistung der Crews dieser wertvollen Boote entsprechend zu würdigen.

Da keine Klassiker an der SM 2015 teilgenommen haben, konnte nur der Preis für die Evolution vergeben werden.

Thomas Treib


18. – 28. August - 5.5mIC worlds 2015 Nynäshamn Sweden


hier die neun teilnehmenden claissicboote
Tara ITA 79 gewann die Classicwertung

Schweden lockte schon immer – nun sind es (bin glücklich verheiratet) nicht mehr die blonden Girlies - Segeln in den Schären von Schweden – da muss man einfach hin!

Nynäshamn liegt cirka 50km südlich von Stockholm, ein Fährhafen mit Industrie, rauchende Schlote und ein Städtchen.
Der Segelclub Segelskällskap, für sich allein gelegen mit vielen Bootsplätzen, und grossem Clubhaus, Kran und allem was dazugehört. Er feiert dieses Jahr sein 100jähriges Bestehen.

Im Gold Cup, der immer vor der WM ausgetragen wird sind noch zwei Boote im Rennen, Feng Shui NED 26 und Caracole, die als FRA 59 startet. Wunderschönes Wetter, Sonne, warm und leichte Brise.

Samstag 22.8.2015

Der Measurer, Matti Muoniavaara, nimmt es genau, Bootsgewichte, sowie tip weight der Masten werden notiert. Mein Boot ist 21kg zu schwer – Matti shall I remove some ropes from inside or other stuff? Nein – er lässt es gelten.

Also Einwassern und ab geht’s zum Training ins Regattafeld C for tune up race one – alles okay, no stress easy Wind wir werden hinter GER 42 zweite.

Im Club stehn diverse Grill’s bereit mit Food, Hamburger, Würste und Biere in stattlicher Auswahl. Unser Hotel gegenüber dem Clubhaus, direkt am Wasser - ein Traum.

Sonntag 23.8.2015

Alle Boote sind vor Ort, der Steg ist mit 31 Booten belegt. Nachmittags wieder tune up race – wir sind wieder auf dem 2. Platz, hinter NED 31, verzichten auf die dritte Runde, segeln zurück in den Hafen.

Caracole gewinnt den Gold Cup mit den Plätzen 1. 1. 2. 1. - 2 Punkte Vorsprung auf NED 26 Feng Shui. Herzliche Gratulation an Bernard Haissly, Daniel Stampfli und Nicolas Berthoud.


the winner Kristian Nergaard NOR 57 an
der top marke

Montag 24. 8. 2015

Worlds day one – es gilt ernst. Wind aus 170°, Regattafeld C, cirka 1 Stunde Fahrzeit bis dorthin, offenes Feld mit Wellen, der Wind hat etwas zugelegt, keine Strömung.

Tadellose Startlinie, der Start klappt gut, wir fahren auf die rechte Seite. Drei Upwind und zwei Downwind mit Gates, das heisst, das Ziel ist oben bei der Luvmarke. Wir enden den Lauf als 6te.

Es dauerte seine Zeit, bis das Startschiff wieder auf Position im Startgebiet lag, man verpflegt sich, checkt den Wind und segelt hoch am Wind. Zweiter Lauf für uns ok – wir werden 4te.

Jeden Abend wurden wir ab 19 Uhr vorzüglich und reichhaltig im Club verpflegt, es genügte, auf ein weiteres Essen wurde jeweils verzichtet.


The winner downwind day two

Dienstag 25.8.2015

Day two – Auslaufen um 09:30, wieder zum Regattafeld C, heute mehr Wind, so cirka 20knots, deutlich mehr von rechts und ordentlich Wellen. Aufregend wars, wir rundeten upwind als erste und downwind als erste, die Wellen konnten in langen Surf’s genommen werden. Es ist aber so, gegen Christian Neergard ist kein Kraut gewachsen, wir werden knapp überholt und beenden den ersten Lauf als 2te.

Und dann kam‘s im Lauf 2 - aus meiner Sicht Missverständnis in Kommunikation, an der Luvmarke Fehler meinerseits => 360iger drehen bei der Offsetmarke.

Und dann kam’s nochmals downwind, wir hatten gut speed, eine Welle drückt das Boot hinten kurz zur Seite, die Pinne wird sofort 30º nach Bb gelegt – in diesen Momenten wünscht man sich ein breiteres Ruderblatt, hat man aber nicht => stalling, Strömungsabriss am Ruder, dann geht‘s ab in den unvermeidlichen chineese jibe – die Patenthalse mit Bruch vom Spibaum. Ellenlang wird der um den Vorstag gewickelte Spi gelöst, ohne Spibaum wird weitergesegelt. So werden wir eben nur 11te, der gute Rang ist zur Sau. Danke Häsu für den Ersatzspibaum. Es war anstrengend, bei zwei Läufen am Tag, so sind wir jeweils von 09:30 bis 16:45 auf dem Wasser.

 

Mittwoch 26.8.2015

Day three, 09:30 Uhr: unser bow man, Mathias Dahlman, war nicht einsatzfähig, musste zur Untersuchung seines gestern lädierten Knies ins Spital zur Untersuchung. Zum Glück nichts Schlimmeres, so hat sich herausgestellt.
Christoph Burger liess sein Netzwerk spielen, innert einer Stunde war Ersatz an Bord, Jakob Gustaffson. Ich hatte also die beiden letztjährigen Weltmeister an Bord!

Heute wurde im Regattafeld B gesegelt, das auch 1 Stunde vom Club entfernt nordöstlich liegt. Dort hatte es deutlich weniger Wellen, Wind so ca 15Knoten, grössere windshifts. Tobi, wir haben da ein kleines Problem, so Christoph Burger in Runde zwei, der Blick unter dem Grossbaum nach Lee offenbarte einen grösseren Tanker auf Kollisionskurs – ja was nun? Zum Glück drehte er hinter uns durch, wir beendeten auf Rang 6, waren also zufrieden (ich wenigstens).

Heute nur ein Lauf. 

Häsu SUI 213 wurde abgeschleppt – das Ruder verloren ohne Grundberührung! Langzeitschaden von Torbole? Zum Glück hatte Caracole ein Ersatzruder.

Donnerstag 27.8.2015

Day four. Mathias Dahlman war wieder einsatzfähig. Der stärkere Wind – ja hmm, da läuft das Boot nicht so, wie die Neuesten. Wind 25knots und darüber, der Wind hat nochmals nach rechts gedreht. Ich weiss eigentlich nicht mehr genau, wieso wir auf dem 17. Platz endeten, wir waren pinned nach dem Start – das gibt’s halt, wir fuhren konservativer, wie Christoph Burger sagte.
Imposant war, als ein aufgetauchtes U Boot, unsere Regattabahn kreuzte.

Im zweiten Lauf erreichten wir Platz 9.

Freitag 28.08.2015

Day six. Regattafeld B, der Wind aus SSW mit 15 knots. Wir gaben alles, segelten auf die rechte Seite waren 3. an der ersten Marke. Ja dann habe ich mich verkalkuliert, Häsu rief, die crew kreiste mit den Fingern => wieder beim Offset einen 360iger Strafkreis. Weit hinten, eigentlich zuhinterst von den moderns segelten wird den Downwind.

Wir kämpften und noch auf den 4 Rang vor.

So, das war’s game over – 8 Läufe sind gesegelt – wir liegen over all auf Platz 6.

The winners are:

1.

2.

3.

NOR 57Kristian Nergaard

BAH 19 Gavin Mc Kinney

BAH 21 Mark Holowesko

Ränge 1.1.1.1.1.1.1.

Ränge 4.3.4.2.4.3.5.

Ränge 3.2.4.2.3.12.2.


Hello SUI 201  crew: Mathias Dahlman,
Christoph Burger und Tobias Isler

Offizieller Abend am Freitag mit Siegerehrung und Dinner, wunderbar. Überhaupt, vielen Dank an den Segelsällsap Nynäshamn – tadellos organisiert, wirklich alles tipp top. Die Startlinien, die Verpflegungssäcke zu fairem Preis fett gefüllt, alle sind hilfsbereit und freundlich. Pia im Büro hilft hier und dort. Offenbar gab es keine Proteste! Fair sailing.

Es war ein perfekter Anlass!

Dann noch ein Tag slow mode, relaxen, Sauna, an der Sonne liegen im Hotel – es war mehr als 22°.

Und: vielen Dank an: Christoph Burger und Mathias Dahlman und Jakob Gustaffson
for me it was a main sail event.

Tobias Isler  5.5 SUI 201


2. - 5. Juli - Sterling Cup with German & Dutch Open

Flensburg

Nach 13 Stunden Fahrt auf der Autobahn erreichten wir Flensburg. Ohne Helly- Hansen und ohne Kappe konnten wir bei angenehmen 25 Grad die Boote bereitstellen.

Zusammen mit 14  12er Yachten, 32 Drachenboote und 31 5.5er starteten wir am Donnerstagnachmittag zu den ersten 2 Wettfahrten.

Bei anspruchsvollem Wind 5-6 Bft setzten sich die gut eingespielten Teams sofort in Szene. Einige zogen es vor, den Spinnacker nicht mehr zu setzten, andere vollbrachten einen Doppellutz mit 2fachem Salto. Das deutsche Boot GER 91 mit Skipper Donald Lippert (Europameister 470er) setzte sich souverän an die Spitze.

Die 12er Yachten hatten die gleiche Startlinie wie wir und die Drachen, jedoch lagen die Ragattabahnen nebeneinander. Zwangsläufig kam es zu interessanten Begegnungen. Die Wettfahrtregeln waren für alle Yachten gültig, aber beim Erzwingen des Vortrittes gegen einen 12er verlässt einen der Mut zusehends.

Für Freitag waren 3 Wettfahrten vorgesehen, der Wind kam etwas später und die grosse Party bei Robbe&Berking war ein fixer Termin. Es konnten nur 2 Wettfahrten gesegelt werden, die 500 Segler wurden aber vorbildlich verpflegt.

Gleiche Verhältnisse am Samstag, 2 Wettfahrten, am Abend Party.

Im Zwischenklassement lagen die ersten  6 Boote lediglich 2 Punkte auseinander.

Die letzte Wettfahrt am Sonntag sollte für klare Verhältnisse sorgen. Leider fehlte der Wind und es begann ein wildes, unwürdiges Auswassern. Flensburg war eine Reise wert, die Regattaorganisation hervorragend und ein ganz grosser Erfolg für die Deutsche Klassenvereinigung.

SUI 213
Häsu

Bericht der lokalen Zeitung

weitere Bilder, Resultate

30. - 31. Mai - Mémorial J.Faini 2015 Morges

Sommerliches, warmes, aber schwachwindiges Weekend mit leider nur 7 Teilnehmern.

Super Wettfahrtleitung vom CN Morges: Am Samstag konnten 4 und am Sonntag 2 kurze Regatten in sehr wechselnden, trickigen Windverhältnissen gesegelt werden. Ein weiterer Startversuch am Sonntagmorgen endete bereits auf der 1. Kreuz in der totalen Flaute.

Erwähnenswert: Im 1. Lauf gelang es 213 Häsu dank einem permanenten Rechtsdreher auf dem Vorwind vom letzten auf den 1. Platz zu segeln.

Im 6. Lauf korrigierten 207 und 214, nicht aber 213 und 222, einen Frühstart. Das hätte eigentlich auch als Massenfrühstart durchgehen können. Das kostete 222 wohl den Geasamtsieg, da ein 1. Rang gestrichen werden musste.

Die übrigen Läufe waren courant normal, creapie crawlies.  

Schlussendlich siegte verdient 207 Team Bienz vor 223 Team Saurer und 222 Team Menzi, alle vom Thunersee.

Resultate:  http://www.cnmorges.ch/wp-content/uploads/2015/06/FAINI_2015_5.5m_GG06.pdf

Am Samstagabend gab es einen Apéro und ein stimmiges Diner im neu restauriertern Clubhaus, draussen auf der Terrasse im T-shirt, direkt am wunderschönen Ufer des Lac Léman. Die letzten Festhütten sind erst gegen Mitternacht zu Bett gegangen.

Sonntagabend dann retour ins Leben B mit allseits Sonnenbrand.

Es war für alle ein vergnügliches Wochenende mit fairem Segeln, keinen Protesten, guter Kulinarik und Stimmung im sehr gastfreundlichen CNM!

2016 werden wir zum 100. Jahr-Jubiläum des CNM zahlreich erwartet!

 

222, jm


23. - 24. Mai - Coupe de la Harpe 2015 SNR Rolle

13 Boote waren gemeldet und angereist. Ganz herzlichen Dank an alle von der Flotte Lac Leman für
den Effort, dass Ihr mit 5 Booten (!) präsent gewesen seid.

Am Samstag fanden leider bei wunderschönem Wetter und starker Bise keine Wettfahrten statt. Über 25 bis 30 Kts Wind, mit starken Böen über längere Zeit, machten es sogar unmöglich, den Hafen zu verlassen. Um 16 Uhr fällte die Wettfahrtleitung den Entscheid: No Race Today.

Trotzdem haben wir uns gut unterhalten und die Spezialitäten der Region geniessen dürfen. Tomi Sprecher, unser Honorary President der Internationalen Klasse, besuchte uns mit seiner Familie, Jean-Pierre Jenny, ein langjähriger erfolgreicher internationaler 5.5er-Segler der 70/80er-Jahre bewunderte die modernen Boote, und wir erinnerten uns gerne an alte Geschichten.

Am Sonntag starteten wir um 07.30 Uhr mit dem grandiosen Frühstück im Club mit Rösti, Speck und Spiegeleiern und den besten Croissants. Herzlichen Dank auch an die SNR für die Gastfreundschaft und die wie immer professionelle Organisation.

Dann war die Frage ab 9 Uhr, ob und auf wie viel Stärke die Bise wieder auffrischen würde. Die Sturmvorwarnung lief übrigens den ganzen Tag, die Wettfahrtleitung entschied um ca 10 Uhr auszulaufen. Nur 11 Boote folgten und letztlich waren nur 8 Boote, die 1 von insgesamt 4 Wettfahrten fertig segelten. Unüblich, das zögerliche Verhalten unserer Profis, aber vielleicht sass vielen noch der Schrecken vom ‚Crash Weekend' am Gardasee in den Knochen.

Übrigens: Die Toucan starteten gar nicht (Limite bis 20 Kts), von den 15 m² SNS starteten nur 3 Boote.

Wie auch immer, die Mutigen wurden mit 4 schönen Läufen bei perfekten Bedingungen belohnt, welche letztlich von Alain Marchand knapp mit seinem neuen Design SUI 227 CINQUECINQUE, vor Rolf Kellenberger mit SUI 226 SHAOLIN und Bernhard Haissly mit SUI 214 CARACOLE gewonnen wurde. Es gab heisse Positionskämpfe auf dem Vorwindkurs unter den Moderns, an der Kreuz konnte man unter Ausnutzung des um ca 30 Grad pendelnden Windes, sowohl auf der rechten Seite wie auch links an die Spitze fahren oder entscheidende Plätze gewinnen. Es war auf jeden Fall spannend bis zum Schluss – für diejenigen, die dabei waren!

26.5.2015, SUI 215 RANA, Thomas Treib


23. – 25. April 2015 - Alpencup Torbole 2015

Day one

Go down Tobi  bigga puff is coming 5 seconds …
Okay full down, dann etwas luven and wavesurfing – 10knots auf dem tacktick, dann wieder tief fahren … grimmig schaut mein bowman nach hinten, noch immer unruhig weil wir, resp ich, entschied: guys no kite!
Links und rechts vor uns Boote arg in Sonnenschüsse involviert, wie Walfische sahen die aus, (die silbrigen), die Masten waren nicht mehr sichtbar, flach auf dem Wasser uff ...

In race 2 zerlegt sich unser Fockstrecker wird aber sofort halbwegs repariert aber eben, wir werden am Wind überholt.
Die Ora geht ordentlich, 24 knots in the gusts up to 30 knots, dies sagte jedenfalls das racecomittee, als wir uns für den 3. Lauf abmeldeten:  gonna back barca e rotto.

Pungin hat nach Kollision den Mast verloren, Rana sehe ich am Strand neben dem Hafen liegen -  es ist einiges los heute.

Die Shaolin crew strahlt  1. 2. 1. Bravo.

Day two

Kein Peler heute morgen. Peler ist der richtige Name für den Vento, den Nordwind, ausgesprochen Peler wie Propeller.
Auslaufen mittags, die Ora steht schon, etwas weniger stark als gestern => the kite is up!
Es geht gut, wir sind zufrieden, bis sich im dritten Lauf der Vorstag verabschiedet. Mmhh meine neue Fock – hält das hoch am Wind? Ja, hält.

Day three

So, heute werden wir zuschlagen, der Wind so 17 bis 20 knots, linke Seite, man siehts doch, mehr Wind links.
Der fette Spi ist oben, wir sind gut drauf, gegen BAH 19 ist aber  kein Kraut gewachsen, irgendwie finden die Vorwind immer einen Weg an uns vorbei. Ähä Taktik müsste verbessert werden. Trotzdem 3. und 4. Rang für uns heute.

Ranking

winner             the brandnew BAH 21 NEW MOON hat abgeräumt Holowesko, Burger, Vlasov
second            BAH 19 Gavin Mc Kinney and crew
third                NED 26 Arend Pasman and crew

Am Freitag Abend fuhren wir alle mit einem Fahrgastschiff nach Limone zum Abendessen – es war herrlich. Herzlichen Dank an die Organisation, den Circolo Vela Torbole.

Überhaupt, wie immer ist Torbole eine Reise wert. La fabrica del vento – es geht was!
Circolo Vela Torbole: perfekte Infrastruktur – Italia e bella. Ich komme wieder.

 

Tobias Isler  5.5 SUI 201

 

Risultati Alpencup 2015

No

Numero

Nome

Punti

1

2

3

4

5

6

7

8

1

BAH 21

HOLOWESKO MARK, Maschio, CHRISTOPH BURGER, VLASOV PETER, NASSAU YACHT CLUB

16,0

(8)

3

6

2

1

1

2

1

2

BAH 19

McKINNEY GAVIN, Maschio, JOHANNESSER HAUFF, LARS HURN PETER, NASSAU YACHT CLUB

17,0

3

1

3

(4)

3

3

1

3

3

NED 26

AREND JAN, Maschio, WSVB

26,0

(9)

9

4

3

2

2

4

2

4

GER 79

WAIMER HANNES, Maschio, DUBAI OFFSHORE SAILING CLUB

29,0

4

5

5

1

5

4

5

(6)

5

SUI 226

ROLF KELLENBERGER, Maschio, ANDREAS KINDLITIANN, HANS VON WERDT, TYC/GYC

31,0

1

2

1

8

4

9

6

(10)

6

SUI 201

ISLER TOBIAS, Maschio, DODO NATUCCI, DAVIDE BORTOLETTO, SEGELCLUB ENGE

37,0

5

6

(dnf)

6

7

6

3

4

7

SUI 214

HAISSLY BERNARD, Maschio, NICOLAS BERHHOUD, DANIEL STAMPFLI, SNGENEVE

38,0

(11)

4

2

7

6

5

9

5

8

BAH 20

SCHULZ MICHAEL, Maschio, GLAWE TOBIAS, HAFKA STEFAN, YCW

47,0

2

7

7

5

8

(ocs)

10

8

9

SUI 100

DALDINI ARMANDO, Maschio, EUSEBIO FABRIZIO, LUISETTI PAOLO, YCB

61,0

10

8

(dnf)

9

10

8

7

9

10

SUI 211

EGLI MARTIN, Maschio, DANGEL MARC, DANGEL FINLEY, ZYC

70,0

13

10

(dnf)

11

11

10

8

7

11

SUI 215

TREIB THOMAS, Maschio, RUFENACHT PATRICK, ECKHART RALPH, YCB YACHTCLUB BIELERSEE

80,0

12

(dnf)

dnf

10

9

7

dnf

dnf

12

SUI 222

MENZI JURG, Maschio, FUMASOLI PINO, WIRKE CHRISTOF, TYC/GYC

90,0

6

(dnf)

dnf

dnf

dnf

dnc

dnf

dnf

13

SUI 213

HANS PETER, Maschio, WALLE DURS, RONALD ROSLER, SCM/TYC

91,0

7

(dnf)

dnf

dnf

dnf

dnf

dnf

dnf


08. März 2015 - Gstaad Yacht Club Ski Yachting

Sonne pur! Perfekte Piste! Good food!

Wie seit Jahren strahlt die Sonne. Neu in diesem Jahr – wir sind auf der Wispile Piste. Super Verhältnisse.
Addiert werden die Resultate vom Herbstpreis in Thun und die rankings hier in Gstaad.

Kulinarik: 18 Gault Millau Punkte und einige Sterne hat er der Starkoch er kocht für uns!

Rangverteilung im Clubhaus Gstaad Yacht Club. Für die die hätten kommen können: ihr habt es wirklich verpasst!

Also sailors and skiers  - see you on 9. OKT 2015 in Thun and march 2016 in Gstaad

Resultate

 Winner  5.5 SUI 213      sailing     2. 3. 2. 1.           skiing  1. 1.


Häsu beim Umkanten

Walter Dürr richtet’s

 

Second   5.5 SUI 222     sailing  1. 2. 1. 1.              skiing  7. 7.


Jürg Menzi

 

Third:   5.5 SUI 226     sailing  1. 3. 2. 4.         skiing 5. 4.


Rolf Kellenberger

Hans von Werdt

Andreas Kindlimann

 

Tobias Isler  5.5 SUI 201    (schreibt ausnahmsweise für den 3. platzierten)